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19.01.2022 EXKURSION – 13. JAHRGANG – 10.12.2021

DEUTSCH – RUSSISCHES MUSEUM KARLSHORST

 

Was haben wir gemacht?


Zu Beginn der Führung wurden wir in den Hauptsaal des Gebäudes geführt, in dem uns einige Informationen über den Anlass des Museums gegeben wurden. Der Hauptsaal war der Unterzeichnungsort der bedingungslosen Kapitulation der Oberbefehlshaber der Wehrmacht vor Vertretern der Sowjetunion, der USA, Großbritanniens und Frankreichs, in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945. Deutschland Kapituliert.
Anschließend wurden wir in sieben Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hat im Museum zu einem bestimmten Thema recherchiert und dem Rest der Gruppe das Thema vorgestellt.

 

  1. Kriegsgefangene
    • starben meist an Krankheiten, beim Transport oder an Hunger
    • ca. 60% der Kriegsgefangenen starben
  2. Kriegsfotografie/Partisanenbekämpfung
    • Fotografien wurden zum Ende des Krieges verboten, weil die Soldaten gewalttätige Fotos an ihre Familien geschickt haben, wodurch derKrieg aus Sicht der NS-Führung falsch dargestellt wurde
    • Menschen mit kurzen Haaren wurden oft als Partisanen beschuldigt
  3. Massenerschießungen
    • zu Beginn des Krieges, v.a. jüdische Männer, später auch Frauen und Kinder
    • arbeitsunfähige Personen wurden sofort erschossen
    • die Ghettos wurden zu Konzentrationslagern
  4. Sichtweise der deutschen Bevölkerung
    • haben Sowjetische Kriegsgefangene/Arbeiter schlechter behandelt als andere Kriegsgefangene
    • Frauen wurden zur Abtreibung gezwungen
    • hohe Selbstmordrate bei den Kriegsgefangenen
  5. Hungerpolitik
    • Deutsche hatten den Befehl, sowjetische Dörfer zu plündern und Arbeiter gefangen zu nehmen
    • ganze Städte wurden belagert und ausgehungert: Leningrad (1941-1944)
  6. Leningrad
    • wurde 3 Jahre lang (1941-1944) belagert/ausgehungert
    • ca. 800.000 Menschen starben an Hunger, Dystrophie, Selbstmord oder Beschuss
  7. Kriegsende/Beweissicherung
    • Aufklärung der Kriegsverbrechen Deutschlands

MEIN FAZIT:
ICH FAND DIE EXKURSION SEHR SPANNEND GESTALTET. FRAU ANSCHÜTZ KONNTE UNS SEHR VIEL ÜBER DEN ZWEITEN WELTKRIEG BERICHTEN, WAS NICHT IM MUSEUM ERWÄHNUNG FAND. DIE AUFTEILUNG IN DIE GRUPPEN UND DAS ANSCHLIEßENDE VORSTELLEN DER THEMEN HAT MIR SEHR GEFALLEN.
DADURCH KONNTE ICH DAS WICHTIGSTE ÜBER JEDEN THEMENSCHWERPUNKT ERFAHREN, OHNE DIE KOMLETTE AUSSTELLUNG GESEHEN ZU HABEN. JEDOCH HÄTTE ICH MIR EINE GRÖßERE GRUPPE GEWÜNSCHT, DAMIT DIE EINZELNEN THEMENSCHWERPUNKTE IN GRUPPENARBEIT ERARBEITET UND VORGESTELLT WERDEN KÖNNEN. ALLES IN ALLEM HAT MIR DER AUSFLUG SEHR GEFALLEN UND ICH WÜRDE SEHR GERNE WIEDER MIT UNSEREM GESCHICHTSKURS AUF EXKURSION GEHEN.

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